Einmal Altkönig und zurück

Der Altkönig hat eine faszinierende Ausstrahlung, der man sich kaum entziehen kann. Eine imposante Erscheinung, seine Geschichte und seine Lage inmitten seines Naturschutzgebietes machen ihn zu einem der interessantesten und abwechslungsreichsten Wanderterrains im Taunus.

Nicht nur, dass man ihn sich erwandern muss – er befindet sich im Herzen des straßenfreien Heilklima-Parks Hochtaunus – vor allem seine raue Ursprünglichkeit, die vielfältige Natur und die verschiedenartigen und teilweise sehr naturnahen Wege entlang seiner Ausläufer bis hinauf auf das Gipfelplateau machen eine Wanderung dorthin zu einem Erlebnis.

Er ist zwar nur der dritthöchste im Taunus, dafür vielleicht der interessanteste. Immerhin von Humboldt als Idealgestalt eines Berges gepriesen, als perfekter Ort zum Erleben des Sonnenaufgangs ausgemacht und Stätte einer vergangenenen keltischer Präsenz, die jene mehr als 2500 Jahre alten Relikte zweier Ringwälle belegen, die sein Plateau umschließen.

Wegbeschreibung

Die Wanderung startet an der Kur- und Stadtinformation und orientiert sich überwiegend an ausgewiesenen Wanderzeichen, verlässt aber auch immer wieder die ausgewiesenen Routen und führt hier und da auf weniger ausgetretenen Pfaden.

1. Etappe: Auf dem [] zum Arbeiterweg

Einstieg ist an der Kur- und Stadtinformation (KuSI). Ab der Georg-Pingler-Straße (vorbei an den Bushaltestellen) führt das Wanderzeichen [] vorbei am Königsteiner Kurbad, durch den Falkensteiner Hain, vorbei an der kath. Kirche Christkönig, durch den kleinen Kreisverkehr, vorbei am ehemaligen Offizierserholungsheim und heutigem 5-Sterne-Superieur-Hotel „Falkenstein Grand“, vorbei an der ev. Lutherkirche, vorbei am jüdischen und am Falkensteiner Friedhof und auf den Arbeiterweg.


2. Etappe: Arbeiterweg – Schirnbornweg/Jagdhausweg – Gebrannter Bergschlag

Dem Wanderzeichen [] auf dem Arbeiterweg in Richtung Hohemark folgen, bis der Schirnbornweg kreuzt. Hier wird auf das Wanderzeichen [] gewechselt: nach links bergan auf den Schirnbornweg und nach wenigen Metern auf den Jagdhausweg. Es gilt das Wanderzeichen [].


3. Etappe: Auf dem gebrannten Bergschlag – ohne Wanderzeichen

Wenn der gebrannte Bergschlag Wanderzeichen [] kreuzt, wird gewechselt. Der Weg gebrannte Bergschlag führ vorbei an den Jagdhäusern und weiter hinauf in die Höhenlagen. Dem Weg folgen, bis der [] kreuzt.


4. Etappe: Mit dem Wanderzeichen [] auf den Altkönig

Das Wanderzeichen [] führt bis auf das Plateau des Altkönig. Die Wegführung ist mit bewaldeten Abschnitten und kräftigen Steigungen abwechslungsreich. Schließlich werden die Ringwälle passiert und das letzte Stück bis zum Gipfelstein durch einen skurril anmutenden Baumbestand genommen.


5. Etappe: Abstieg auf Partisanenwegen und ohne Wanderzeichen

Der Weg zurück beginnt mit der schönen Aussicht auf die Türme des Großen Feldbergs. Mit der Sitzgarnitur im Rücken führt der Weg rechts auf einem ganz schön naturnahem Pfad wieder runter – auf der nächsten Ebene angekommen bietet sich wieder eine schöne Aussicht auf den Großen Feldberg – der Weg verläuft weiterhin naturnah und holprig leicht links nach unten.


Exkurs: Blick über den Taunuskamm

Wer einen Blick über den Taunuskamm wagen mag, kann auf der Ebene dem Weg nach links folgen und nach wenigen Metern eine fantastische Aussicht genießen – wenn es die Wetterlage zulässt. Am beeindruckendsten ist es bei inversiver Wetterlage.


6. Etappe: Dem Wanderzeichen [] zum „Döngesberg“ folgen und dann weiter [ohne]

Auf der nächsten unteren Ebene dem Wegverlauf in Laufrichtung folgen und an der nächsten T-Kreuzung nach rechts auf den etwas steinigen Abstieg und an dessen Ende nach links den Hauptweg mit dem Wanderzeichen [] betreten. Es geht nach links. An der nächsten Linkskurve staht ein kleiner verfallener, als Flaschencontainer missverstandener Schuppen. Hier nicht der Linkskurve folgen sondern geradeaus ohne Wanderzeichen weiterlaufen. Die nächste Mögichkeit rechts auf den Döngesweg.


7. Etappe: Auf dem Döngesweg [ohne] zum Rübezahlweg []

Der Döngesweg führt durch lichten Wald in Richtung Lips-Tempel. Unterwegs wird der breitere 300-Meter-Weg gequert. Der Döngesweg wird zusehends zu einem naturnäheren Pfad bis er auf dem Rübezahlweg mit dem Wanderzeichen [] mündet. Weiter geht es nach links, dem Wanderzeichen folgend bis zum Waldparkplatz Schardtwald.


8. Etappe: Vom Schardtwald zum Falkensteiner Hain

Auf dem Weg entlang des Waldparkplatzes Schardtwald (mit Blickrichtung Siedlungsgebiet) nach rechts gehen. An der Weggabelung am Christuskreuz nach links auf den Fuchstanzweg [] wechslen, zum Wanderparkplatz Funchstanzweg weiterwandern, diesen queren und bis zum bereits bekannten kleinen Kreisverkehr weitergehen.


9. Etappe: Zurück zum Ausgangspunkt durch den Falkensteiner Hein []

Aus dem kleinen Kreisverkehr in den Reichenbachweg und zur kath. Kirche Christkönig gehen. An vorbei und dieses Mal geradeaus in den Falkensteiner Hain hinein, vorbei an der Falkensteiner Burgruine und dem Dettweiler Tempel. Der Weg folgt nun dem Wanderzeichen für den 3BurgenWeg [] und führt auf naturnahen Pfaden vorbei am Kurbad zurück zur Kur- und Stadtinformation.

Steckbrief

  • Start und Ziel ist die Kur- und Stadtinformation (KuSI); aber auch ab Königsteiner Kurbad möglich
  • Rundwanderweg
  • Länge (ab KuSI): 14,12 km
  • Gehzeit: ca. 4 Stunden
  • Höhenmeter: 542 m
  • Schwierigkeit: mit Anspruch (Abstieg vom Altkönig auf Trampelpfaden)
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk (immer) von Vorteil, Nordic-Walking-Stöcke können hilfreich sein

Mehr Information

Kur- und Stadtinformation Königstein
Hauptstraße 13 a
61462 Königstein im Taunus

Tel. (0 61 74) 202 251
info@koenigstein.de
www.koenigstein.de

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