
Vortrag in der Stadtbibliothek:
Die großen Einkaufspaläste der Warenhaus-Konzerne prägen seit dem späten 19. Jahrhundert das Bild des Einzelhandels und wurden zu stadtbildgestaltenden Symbolen der modernen Massenkonsumgesellschaft. Bis weit in die in die 1980er Jahre bildeten die großen Häuser unbestrittene Anziehungspunkte der Waren- und Kundenströme, erst danach verblasste ihr Bild und neue Formen des Einkaufs traten an ihre Stelle. Im Vortrag wird diese Geschichte der deutschen Warenhaus-Branche anhand des Beispiels des Hermann Tietz- bzw. Hertie-Konzerns erzählt, der gleichermaßen für Größe und Erfolg wie für politische Tragik nach 1933, dem Wiederaufstieg nach 1945 und den Niedergang der Warenhäuser zur Jahrtausendwende steht.





